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Die „Ära Inge Rösch“ geht nach über 23 Jahren zu Ende
Eingefügt am 27. November



Inge Rösch und Christa Sick haben den Rosengarten ein letztes Mal „winterfest“ gemacht. Sie haben ihm das „Winterkleid“ angezogen, indem sie den Boden aufgelockert („gschort“) und die Veredelungspunkte mit Erde angehäufelt haben, um Frostschäden zu vermeiden. Ja, und „umgraben ist nicht gleich umgraben“. Es kommt auf die „Spatenführung“ an, damit das Unkraut im nächsten Jahr nicht noch kräftiger wächst. Inge Rösch hat die Technik des „Schorens“ wie man in Hockenheim auch sagt, als junge Frau in der Landfrauenschule Tauberbischofsheim gelernt. Nun legt sie mit knapp 82 Jahren Rosenschere und Spaten aus der Hand.
Parkanlagen GmbH und Förderverein Gartenschaupark bedanken sich ganz herzlich im Namen aller Besucher für dieses außergewöhnliche Engagement nach nunmehr 23 Jahren.
Nach der Landesgartenschau 1991 pflegte Inge Rösch den „Bauerngarten“ bis zu dessen Umgestaltung im Jahre 2007 als Rosengarten. Christa Sick hat sie seit 2007 mit Einrichtung des Rosengartens dabei unterstützt.



Die „Rosenfrauen“ Christa Sick (links) und Inge Rösch (rechts), die „ihren Rosengarten“ zur Freude der Hockenheimer liebevoll gepflegt haben.

Die 400 Rosen wollen schließlich „ausgegrast“, verwelkte Blüten zurückgeschnitten und gegen Krankheiten wie Mehltau und Rost sowie Schädlinge muss rechtzeitig eingegriffen werden.
Die Rosen tragen klangvolle Namen wie: „Flora Romantica“, „Golden Celebration“, „Princess Margaretha“, „Charlotte“, „Celina“, „Alcantara“, „Queen Elisabeth“ um nur einige zu nennen.
Aber auch die Einfassungen mit den Buchsbäumchen („Buxus sempervirens arborescens“) und den „Kugelbuchsträuchern“ (Buxus sempervirens Globosa),
sowie die nahezu 200 Stauden wie Rittersporn (Delfinum Magic), Katzenminze (Nepeta faassenil), Lavendel (Lavendula augustifolla) und Frauenmantel (Alchemilla mollis) wollen gepflegt, gedüngt, zurückgeschnitten und gehackt werden.


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